14.07.2020, von Jessica Sybertz, THW Gütersloh / Stefan Sidon, THW Bergisch Gladbach

Coronavirus: 100 Tonnen Lebensmittel und Hygieneartikel in 4.600 Paketen verteilt

Kreis Gütersloh. In den letzten drei Wochen wurden insgesamt 4.600 Pakete mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln gepackt und im Kreis Gütersloh an die in Quarantäne befindlichen Bewohner verteilt. Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerk aus insgesamt 23 Ortsverbänden unterstützten bei der Kommissionierung und Auslieferung.

Aus dem THW- Ortsverband Bergisch Gladbach waren zwei Helfer zum Verpacken und Ausliefern von Versorgungspaketen in Gütersloh im Einsatz. Die beiden Helfer aus Bergisch Gladbach lösten hierbei bereits länger eingesetzte Helferinnen und Helfer aus deinem anderen Ortsverband des Technischen Hilfswerkes ab.

Zur Unterbringung der großen Warenbestände diente der alte Bauhof in Verl, wo zwischenzeitlich über 130 Paletten mit Waren lagerten. Über 100 Tonnen Lebensmittel wurden insgesamt von dort aus verteilt. Neben einem Paket mit Grundnahrungsmitteln und Alltagshygiene, worin sich mit Getränken, Shampoo, Toilettenpapier, Butter, Brot und Aufschnitt alles für eine Person befand, wurden bei Bedarf auch besondere Artikel für Babys und Kleinkinder zusammengestellt.

Unter Leitung des Zugtrupps aus Gütersloh wurde die Kommissionierung und Verwaltung der Aufträge von Helferinnen und Helfern der Fachgruppe Führung und Kommunikation aus Detmold übernommen. Die genaue Art und Anzahl der Kartons sowie die Routenplanung für die Auslieferungen wurde koordiniert. Bei der Auslieferung wurde auf strenge Einhaltung der Hygienevorschriften geachtet. Mit Mund-und-Nasenschutz und Handschuhen ausgestattet wurden die Versorgungspakete an der Haustür der Bewohner abgestellt. Mit einem Abstand von mindestens drei Metern wurde sich rückversichert, ob die Anzahl der Pakete ausreichend ist und den Personen sonst noch etwas fehlt. Die in Quarantäne befindlichen Personen waren sichtlich erleichtert und dankbar, dass ihnen die Pakete ausgeliefert wurden.

Zu Beginn des Einsatzes wurde im Zweischichtsystem zwischen 8 und 22 Uhr gearbeitet, um die eingehenden Aufträge der Kommunen abzuarbeiten. Zwischenzeitlich wurden über 600 Pakete an einem Tag ausgeliefert. Die zu Beginn von verschiedenen Hilfsorganisationen, wie Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH), dem Malteser Hilfsdienst (MHD) und dem Deutschen Roten Kreutz (DRK) abgewickelte Kommissionierung und Auslieferung der Pakete wurde in der letzten Woche komplett von Trupps des Technischen Hilfswerks übernommen. Am Samstagabend konnte der Einsatz beendet werden und die weitere Versorgung wird fortan über die Gemeinden abgewickelt.

Die Versorgung der Einsatzkräfte wird über einen Einsatzabschnitt organisiert, welcher sich im Ortsverband Gütersloh befindet. Dort wird mit mehreren Feldküchen des THW täglich für alle im Kreis Gütersloh befindlichen Einsatzkräfte die Verpflegung zubereitet. Der THW-Logistikeinsatz dauert noch weiter an.


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