05.09.2015, von M. Berghaus

Tierseuchen-Übung im Rheinisch-Bergischen-Kreis

Schweinepest, Maul-und-Klauen-Seuche oder Vogelgrippe - Tierseuchen könnten jederzeit ausbrechen. Aus diesem Grund übte das Veterinäramt des Rheinisch-Bergischen-Kreis am Samstag, den 05.September zusammen mit der Feuerwehr und dem Technischen Hilfswerk die Maßnahmen zur Eindämmung dieser Seuchen.

Verterinäramt, Feuerwehr und THW übten gemeinsam

Zu den Schutzmaßnahmen im Fall einer Tierseuche gehören vor allem Hygiene und Desinfektionsmaßnahmen. Damit diese im Ernstfall reibungslos funktionieren hatte das Veterinäramt drei Schwerpunkte als Übungsziel definiert:

  • Für die Mitarbeiter des Veterinäramt das Anlegen und Ablegen von Schutzkleidung und Atemschutzmasken.
  • Für den ABC-Zug der Feuerwehr die Einrichtung und den Betrieb einer Personen-Dekontamination
  • Für das THW den Aufbau einer Fahrzeug-Desinfektionsschleuse.

Beim Aufbau der Schleuse sollte überprüft werden, ob das vom Veterinäramt eingelagerte Material noch vollständig und einsatzbereit ist.

Zusätzlich sollte die Einsatzmöglichkeiten einer Schleuse demonstriert werden, die mit Material des THW-Einsatzgerüstsysten (EGS) aufgebaut wurde. Der Vorteil dieses Systems ist der standardisierte Aufbau, für den im Einsatzfall keine Einzelnabnahme mehr notwendig ist.

Der professionelle Aufbau durch die THW-Helfer und die Einsatzmöglichkeiten der Schleuse beeindruckte sowohl den anwesenden Kreisbrandmeister des Rheinisch-Bergischen-Kreis, als auch die Mitarbeiter des Kreisveterinäramt.


  • Verterinäramt, Feuerwehr und THW übten gemeinsam

  • KFZ-Dekon-Schleuse aus EGS-Material

  • Dekon-Schleuse nach EGS-Handbuch

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